13. bis 28. Januar 2012
Die Ausstellung umfasst zahlreiche Arbeiten des Malers, Graphikers und ersten
Düsseldorfer Kulturdezernenten der Nachkriegszeit Hanns Kralik. Hinzu
kommen Dokumente zu seinem Leben und Wirken sowie dem seiner Frau Lya Kralik,
die wie er im antifaschistischen Widerstand aktiv war.
Samstag, 28. Januar 2012, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Galerie fiftyfifty in Düsseldorf-Eller
Die Ausstellung in der Galerie fiftyfifty in Düsseldorf-Eller,
Jägerstraße 15 ist vom 13. bis 28 Januar täglich von 10.00 bis
18.00 Uhr geöffnet.
Eine Ausstellung der VVN-BdA Düsseldorf in Zusammenarbeit mit fiftyfifty
Als Kommunisten in Deutschland verfolgt, flohen Lya und Hanns Kralik nach
Frankreich, wo sie sich der illegalen Arbeit in der Résistance
anschlossen. Unterstützung und Schutz erfuhren sie von der
Vertriebenen-Hilfsorganisation CIMADE und den Gemeinden der Eglise
Réformée de France, die ebenfalls der Widerstandsbewegung
angehörten. Nach der Befreiung Deutschlands vom Faschismus kehrten sie nach
Düsseldorf zurück, erfuhren jedoch erneut Ausgrenzung wegen ihrer
Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei. Die von der Evangelischen Kirche
des Rheinlands, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der VVN-BdA
ermöglichte Ausstellung wurde mit Erfolg von Oktober bis Dezember 2010 in
Paris gezeigt. Im September/Oktober 2011 wurde sie von der VVN-BdA in
Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Remscheid in der Zentralbibliothek in
Remscheid präsentiert. Die Ausstellung will dazu beitragen, dem Widerstand
gegen den Faschismus ein Gesicht zu geben und möchte nachfolgende
Generationen ermutigen, sich gegen zunehmenden Rassismus, Antisemitismus und
Neofaschismus zu wehren.